Studienqualität


Die Verbesserung der Studienqualität beinhaltet längst nicht mehr nur die Verbesserung der Lehre am eigenen Fachbereich. Auch die Renovierung der universitären Gebäude, der Ausbau der Zusatzangebote und die selbstständige Studienplanung sind essentielle Bestandteile einer Verbesserung der Studienqualität.

Die Renovierung einiger Gebäude und Räume an unserer Universität ist seit langem überfällig. Angefangen bei vielen kleineren Lehrräumen, in denen Steckdosen aus der Wand brechen, kaputte Fensterbänke runterfallen oder alte Lüftungsanlagen das Lernen im Sommer nahezu unmöglich machen. Zudem sind einige Vorlesungssäle nicht nur technisch veraltet, sondern weisen auch erheblich Mängel bei den Tischen auf, welche teilweise abbrechen und so schräg und klein sind, dass das Schreiben einer 2-3 stündigen Klausur zur Qual wird. Außerdem sind die Hygienezustände in den Sanitäreinrichtungen unzumutbar, zumal das oftmals installierte Blaulicht verstörend und abstoßend ist. Dies sind nur einige Beispiele für die notwendige Verbesserung der Gebäudesituation.

Überdies zählt zur Optimierung der Studienqualität die Erweiterung der Zusatzangebote neben dem Studium. So muss es jedem Studierenden möglich sein, einen Platz in seiner begehrten Hochschulsportart oder einer weiterbildenden Vorlesung zu bekommen, ohne dafür zum Zeitpunkt der Freischaltung der Anmeldungen bei einem überlasteten Uni-Server dauerhaft die Seite zu aktualisieren.

Darüber hinaus ist die selbstständige Studienplanung für uns eine unabdingbare Forderung. Es muss jedem Studierenden möglich sein, sein Studium frei von Anwesenheitspflichten, Tafelbildern oder sonstigen Restriktionen zu gestalten. Dies geht unter anderem mit dem Gedanken der Digitalisierung einher.

Dies sind nur die wesentlichen Bestandteile der Verbesserung der Studienqualität, die wir als LHG fordern und für euch durchsetzen wollen. Wir wollen die Probleme anpacken und nicht wegschauen, damit IHR in Zukunft besser am Standort Osnabrück studieren könnt.