Digitalisierung


Der technische Fortschritt, insbesondere in den letzten Jahren, hat zahlreiche neue Möglichkeiten eröffnet. So auch in der Lehre und der generellen Gestaltung und Planung unseres Studiums.

Vorlesungsstreaming und die Bereitstellung von digitalen Inhalten aus Veranstaltungen sind zwei Aspekte der Digitalisierung an der Universität, die uns das Studierendenleben erheblich erleichtern. Wieso sollten die Lehrunterlagen aus Univeranstaltungen exklusiv nur für diejenigen nutzbar sein, die auch persönlich bei der Veranstaltung anwesend waren, sich Kopien mitgenommen oder ein Tafelbild abgeschrieben haben? Neben einer riesigen Zettelwirtschaft würde das auch in erster Linie dem Gedanken eines flexiblen und selbstbestimmten Studiums widersprechen. Was wäre, wenn z.B. ein wichtiger privater Termin während einer Vorlesung stattfindet, man in einem Nebenjob einspringen muss, oder schlichtweg viel lieber alleine zuhause lernt? Oder was ist mit jungen Eltern, die zuhause auf ihr Kind aufpassen müssen, aber trotzdem die Vorlesungen verfolgen wollen? Die Universität Osnabrück bietet zwar digitale Inhalte bereits zahlreich an, jedoch noch längst nicht so umfassend wie es sein sollte.

Ein anderer Aspekt der Digitalisierung, den es anzupacken gilt, ist die Raumausstattung an der Universität. Wieso befinden sich in vielen Seminarräumen statt den heute gängigen HDMI-Anschlüssen lediglich nur VGA-Anschlüsse für die Beamer? Overhead-/Tageslichtprojektoren waren vielleicht einst mal praktisch, heute jedoch deutlich überholt und eher der Auslöser für Flashbacks von langweiligen Schultagen. An anderen Universitäten und auch Schulen wurden die alten Tafeln durch praktische Smartboards ausgetauscht. Wieso nicht auch hier?

Wir von der LHG wollen keine Abkehr von der Digitalisierung nach dem Motto „wozu brauchen wir das?“. Wir wollen das Potenzial und die umfassenden Möglichkeiten des technischen Fortschritts bestmöglich nutzen um die Lehre und den Unistandort Osnabrück fortlaufend zu verbessern!